Aussagen zu Kommunikation

AUSSAGEN ZU KOMMUNIKATION

„Kommunikation in der Zeit der verkürzten Sprache wird zum Erfolgsfaktor Nummer eins, aber nur von Mensch zu Mensch, nicht per Rundschreiben, Aktenvermerk oder E-Mail.  Kommunikation findet heute weitgehend nicht mehr von Mensch zu Mensch statt, sondern auf diversen digitalen Plattformen.  Da ist nicht nur die Distanz zum Mitmenschen größer, sondern auch zu Anstand und Moral.“


„Ziel einer neuen Kommunikationskultur ist es, intrinsische Motivation zu erzeugen, die Mitarbeitenden dafür zu begeistern, sich die Werte und Ziele des Unternehmens zu eigen zu machen und dem Unternehmen zu helfen, erfolgreich zu sein.“


„Wie wichtig unmittelbare Kommunikation ist und nicht über Dritte, zeigt die Anekdote von der Sonnenfinsternis:

Der Geschäftsführer eines größeren Heimträgers sagt zum Prokuristen:„Morgen um 9:00 Uhr findet eine Sonnenfinsternis statt. Also etwas, was man nicht alle Tage sehen kann. Lassen Sie die Bewohner in festlicher Kleidung antreten. Bei der Beobachtung dieses seltenen Ereignisses werde ich selbst die Erläuterungen geben. Wenn es regnet, werden wir das nicht gut sehen können. Die Bewohner begeben sich dann in das Hausrestaurant.“

Der Prokurist schreibt der Heimleiterinnen eine E-Mail:
„Auf Anweisung des Geschäftsführers findet morgen um 9:00 Uhr eine Sonnenfinsternis statt. Wenn es regnet, werden wir das in festlicher Kleidung im Garten nicht gut sehen können. In diesem Fall führen wir das Verschwinden der Sonne im Hausrestaurant durch. Also etwas, was man nicht alle Tage sehen kann.

Die Heimleiterin sagt zu ihren leitenden Mitarbeitern:
„Auf Anweisung des Geschäftsführers wird morgen um 9:00 Uhr in festlicher Kleidung das Verschwinden der Sonne im Hausrestaurant durchgeführt. Der Geschäftsführer gibt Anweisungen, ob es regnen soll. Also etwas was man nicht alle Tage sehen kann.“

Die leitende Pflegefachkraft sagt zu den Gruppenleiterinnen
„Wenn es morgen im Hausrestaurant regnet, also etwas, was man nicht alle Tage sieht, verschwindet um 9:00 Uhr unser Geschäftsführer ein festlicher Kleidung.“

Die Gruppenleiterinnen sagen zu ihren Teams:
Morgen um 9:00 Uhr soll unser Geschäftsführer verschwinden. Schade, dass man das nicht alle Tage zu sehen bekommt.“

Franz J. Stoffer ( nach: „Innere Führungskettenreaktion“ von Wolfgang Neuss, 1963)


„Erfolgreiche Führende hinterfragen alles: „Warum machen wir das noch“. Sie stellen eine Prioritätenliste auf. Kürzen die Besprechungen, die sich wie heiße Luft ausweiten, um den zur Verfügung stehenden Raum zu füllen. Sie schlachten vor allem die vielen heiligen Kühe, die es in jedem Unternehmen gibt und Veränderung verhindern, nämlich veraltete Ansichten, Vermutungen und Gewohnheiten.“


„Ohne Ziel ist kein Weg der Richtige. Doch in vielen Sozialbetrieben heißt es immer noch: „Der Weg ist das Ziel“. Das ist Harakiri. Denn wer nicht weiß, wohin er geht, landete schließlich irgendwo.“


„Erst mit Zielen ergibt sich eine Verbindlichkeit des Tunes für Führende und Mitarbeitende. Arbeit wird transparent, Veränderungen werden nicht nur beabsichtigt, sondern auch durchgeführt und ihre Ergebnisse am Ende des Jahres sichtbar und überprüfbar.“


Kommunikation war für mich in meiner Tätigkeit der Erfolgsfaktor Nummer eins. Hierbei haben mich besonders zwei Aussagen  der Kommunikationspsychologie begleitet:

„Unsicherheit erzeugt Angst,
Angst erzeugt Misstrauen,
Misstrauen erzeugt Widerstand und
Widerstand erzeugt Konflikte.“

sowie

„Gesagt ist nicht gehört,
gehört ist nicht verstanden,
verstanden ist nicht einverstanden,
einverstanden ist nicht angewendet und
angewendet ist noch lange nicht beibehalten.“

Es ist äußerst hilfreich, sich diese Aussagen immer
wieder vor Augen zu führen. Denn dann ist man weniger überrascht, dass immer wieder Mitarbeitende in alte
Denk- und Verhaltensmuster zurückfallen.